Fürsorge und Hilfe

Die Gemeinde gewährt Einwohnern Unterstützung und Hilfe, die während kürzerer oder längerer Perioden aus verschiedenen Gründen auf die Hilfe der Gemeinschaft angewiesen sind. Bestimmte Hilfen werden durch das Sozialdienstgesetz (Socialtjänstlagen) und das Gesetz über Unterstützung und Dienstleistung für bestimmte behinderte Personen (Lagen om stöd och service till vissa funtionshindrade) geregelt. Andere Hilfen seitens der Gemeinde sind von den Kommunalpolitikern beschlossen worden.

Altenhilfe
Ältere Menschen, die im Alltag Unterstützung brauchen, können von der Gemeinde Hilfe erhalten. Die Unterstützungsleistungen sind gesetzlich geregelt, wobei die Gemeinde in jedem Einzelfall eine Bedarfsprüfung vornimmt. Das Personal des häuslichen Pflegedienstes hilft mit Pflege, Arzneimitteln, der persönlichen Hygiene, der Wäsche und einfacher Reinigung. Wem es schwerfällt, sein eigenes Essen zuzubereiten, kann Mahlzeiten ins Haus geliefert bekommen. Ältere Menschen, die allein wohnen, können eine Personen-Hilferufanlage erhalten, mit der Hilfe herbeigerufen werden kann.

Wer einen großen Bedarf an Pflege und Betreuung hat, kann in einer Pflege- und Fürsorgeunterkunft untergebracht werden, in der sich rund um die Uhr Personal um die Bewohner kümmert. Die Bewohner haben ihr eigenes Zimmer, aber es gibt auch Gemeinschaftsräume.

Die Leistungen der Gemeinde für Pflege und Fürsorge sind kostenpflichtig. Die Gebühr hängt vom Umfang der Hilfe und vom Einkommen des Pflegebedürftigen ab.

Es gibt auch einfachere Dienstleistungen, die kostenfrei sind. Treffpunkte sind Räumlichkeiten, zu denen Senioren gehen können, um miteinander umzugehen und an verschiedenen Aktivitäten teilzunehmen.

Kontakt
Wenn Sie Hilfe beantragen möchten, kontaktieren Sie die Fürsorgeabteilung: +46 (0)660-26 51 82.

Unterstützung bei Behinderungen
Menschen mit Behinderungen sollen Hilfe erhalten, damit sie wie alle anderen an der Gesellschaft teilhaben können. Die Unterstützungsleistungen sind individuell, wobei die Gemeinde in jedem Einzelfall eine Bedarfsprüfung vornimmt.

Wer viel Hilfe benötigt, um den Alltag bewältigen zu können, kann einen persönlichen Assistenten erhalten, der bei der Hygiene, dem Anziehen, den Mahlzeiten und anderen Dingen, die man nicht selbst schafft,  Hilfe leistet.

Behinderte Personen mit einem umfassenden Bedarf an Pflege und Unterstützung können zu Unterkünften mit betreutem Wohnen kommen. Dabei kann es sich um Gruppenwohnungen oder normale Wohnungen handeln. In Gruppenwohnungen hat jeder Bewohner seine eigene Wohnung, aber Personal ist  rund um die Uhr anwesend. Wer selbständiger ist, kann in einer Servicewohnung untergebracht werden. Dies sind Einzelwohnungen, in denen die Bewohner bedarfsgerechte persönliche Unterstützung erhalten.

Die Gemeinde kann für Personen mit körperlichen Behinderungen einen Zuschuss zur Anpassung der Wohnung bewilligen, z. B. zur Montage von Rampen für Rollstühle oder dem Einbau von breiten Türen.

Wer ein Hörgerät, einen Rollator oder andere Hilfsmittel benötigt, um eine körperliche Behinderung auszugleichen, muss sich an seine Gesundheitszentrale wenden.

Kontakt 
Wenn Sie Hilfe beantragen möchten, kontaktieren Sie die Fürsorgeabteilung: +46 (0)660-26 51 82.

Unterstützung von Angehörigen
Wer einen Angehörigen pflegt, kann nach einer Bedarfsprüfung Hilfe erhalten, damit er oder sie eine Ruhepause erhält. Dabei kann es sich um Entlastung zu Hause handeln oder darum, dass die zu pflegende Person in eine Kurzzeitunterkunft kommt, in der der Angehörige während seines Aufenthaltes von ausgebildetem Personal betreut wird.

Die Angehörigenberater der Gemeinde organisieren Gesprächsgruppen und Vorlesungen und unterstützen die Angehörigen in anderer Weise.

Kontakt
Wenn Sie mehr über die Unterstützung von Angehörigen erfahren möchten, wenden Sie sich an die Angehörigenberater: +46 (0)660- 883 14. Wenn Sie Entlastung bei der Pflege eines Angehörigen wünschen, wenden Sie sich an die Fürsorgeabteilung: +46 (0)660-26 51 82.

Unterstützung für Familien und Einzelpersonen
Die Gemeinde unterstützt Familien und Einzelpersonen, die aus verschiedenen Gründen vorübergehend auf die Hilfe der Gemeinschaft angewiesen sind. Dies kann z. B. aufgrund von Arbeitslosigkeit, finanziellen Problemen, psychischen Beschwerden oder dem Missbrauch von Alkohol oder anderen Drogen der Fall sein.

Die Gemeinde trägt die Verantwortung für den Schutz von Kindern, denen schlechte Behandlung droht. Jeder, der den Verdacht hegt, dass ein Kind Gewalt ausgesetzt ist oder sonst schlecht behandelt wird, sollte dies bei der Gemeinde melden. Schulpersonal oder einige andere Berufsgruppen sind gesetzlich verpflichtet, Anzeige zu erstatten, wenn der Verdacht besteht, dass ein Kind schlechter Behandlung ausgesetzt ist. Die Gemeinde nimmt dann Stellung zur Frage, ob das Kind sofortigen Schutz benötigt oder ob eine Untersuchung einzuleiten ist.

Wenn Erwachsene in Beziehungen Gewalt ausgesetzt sind, kann die Gemeinde dem Opfer Unterstützung gewähren. Dem Täter kann auch Hilfe angeboten werden, sein aggressives Verhalten zu ändern.

Die Familienberatung bietet Gespräche für Paare, Familien und Alleinstehende an, die Beziehungsprobleme haben und eine Veränderung wünschen. Es werden keine Akten angelegt und die Gespräche bleiben vertraulich. Bei Bedarf kann ein Dolmetscher hinzugezogen werden.

Mitarbeiter der Feldgruppe der Gemeinde bewegen sich in jugendlichen Kreisen, um Sicherheit zu schaffen und um Kriminalität und Drogengebrauch vorzubeugen.

Kontakt
Wenn Sie Unterstützung und Hilfe für sich oder für Probleme in der Familie suchen, wenden Sie sich an die Gesprächsgruppe: +46(0)660-888 07. 
Die Familienberatung erreichen Sie unter: +46 (0)660- 886 87 oder
+46 (0)660-886 89.

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2016-12-05

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